Mit „Kulinarische Redewendungen“ werfen wir einen genaueren Blick auf Begriffe und Formulierungen, die ihren Ursprung in der Welt des Essens und der Gastronomie haben. Oft verwenden wir solche Ausdrücke im Alltag, ohne uns über ihre Herkunft oder Bedeutung bewusst zu sein. Hier wollen wir zeigen, wie tief Sprache und Kulinarik miteinander verwoben sind. Dabei geht es nicht nur ums Essen selbst, sondern auch um die kulturellen und gesellschaftlichen Geschichten dahinter!

Herkunft

Früher wurden Tieren wie Bären oder Pferden Honig um den Mund gestrichen, um sie zu besänftigen oder als Belohnung zu locken. Auch Kranken wurde Honig auf die Lippen gegeben, um bittere Medizin angenehmer zu machen. Diese Praxis sollte das Verhalten der Tiere mildern oder den Patienten das Trinken erleichtern.

Mit der Zeit wurde daraus eine bildhafte Redewendung, die beschreibt, wie man jemanden mit süßen Worten für sich gewinnt – sozusagen mit „Honig“ als Lockmittel.

Bedeutung heute

Heute sagt man, jemand „schmiert Honig ums Maul“, wenn er übertrieben schmeichelt, um sich bei einer Person beliebt zu machen oder einen Vorteil zu erlangen.

Wer lässt sich nicht gern Honig ums Maul schmieren?

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